Rheumatoide Arthritis ist eine chronisch entzündliche Erkrankung, die unter anderem die Gelenke betreffen kann.
Bei manchen Menschen kann die Krankheit eine Vielzahl von Körpersystemen schädigen, darunter Haut, Augen, Lunge, Herz und Blutgefäße.
Im Gegensatz zu den Abnutzungsschäden der Osteoarthritis beeinträchtigt die rheumatoide Arthritis die Auskleidung der Gelenke und verursacht schmerzhafte Schwellungen, die schließlich zu Knochenerosion und Gelenkverformungen führen können.
Fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass ein Teil der Autoimmunreaktion durch entzündungsfördernde Proteine in bestimmten Lebensmitteln verursacht wird, die reich an Lektinen sind (1). Diese Proteine haben eine strukturelle Ähnlichkeit mit unseren Geweben, so dass ein schwaches Immunsystem nicht zwischen den beiden unterscheiden kann und den eigenen Körper angreift, weil es ihn für einen Eindringling hält.
Der andere Teil des Problems liegt in der Unfähigkeit, Giftstoffe und umweltbelastende Moleküle aus dem Körper auszuscheiden, wie z. B. Kupfer (2), Cadmium (3), Pestizide, Herbizide, Phthalate, Bisphenol A und andere giftige Chemikalien, die sich mit der Zeit ansammeln. Dies verursacht eine systemische Entzündung, die das Gewebe schädigt und die Symptome mit der Zeit verschlimmert.
In der wissenschaftlichen Literatur haben mehrere klinische Studien einen Nutzen der Verwendung von Endocannabinoiden bei Patienten mit rheumatoider Arthritis gezeigt (4,5). Insbesondere das CBD-Molekül hilft sowohl bei Schmerzen als auch bei systemischen Entzündungen.
Das CBD-Molekül hilft sowohl bei Schmerzen als auch bei systemischen Entzündungen – mehr dazu in unserem Artikel über CBD als natürlichen Entzündungshemmer.
Was ist die effektivste CBD-Dosierung für eine Erkrankung wie rheumatoide Arthritis?
Die Antwort ist nie eindeutig, und oft hängt die Dosierung von der Absorptionskapazität des Moleküls und der Empfindlichkeit gegenüber Endocannabinoiden ab, die von der Verteilung und der Anzahl der Rezeptoren bei jedem Einzelnen abhängt.
Bei einer Erkrankung wie rheumatoider Arthritis kann mit 30% oralem CBD-Öl eine klinische Wirksamkeit erzielt werden.
Es wird empfohlen, 12 bis 15 Tropfen sublingual zu verabreichen.
Es ist wichtig, diese CBD-Dosierung schrittweise zu erreichen, indem man mit 3-4 Tropfen beginnt, um die Empfindlichkeit gegenüber dem Molekül zu testen.
Aufgrund der spürbaren Wirkung auf die Entspannung und die Schlafqualität wird empfohlen, es abends kurz vor dem Schlafengehen einzunehmen. Treten jedoch tagsüber immer wieder starke Schmerzepisoden auf, kann man sich für eine gleichmäßige Verteilung der Dosierung entscheiden, z.B. 5 Tropfen nach dem Frühstück, 5 nach dem Mittagessen und 5 nach dem Abendessen.
Unser CBD-Öl ist in verschiedenen Konzentrationen erhältlich und eignet sich besonders für die schrittweise Dosierung bei chronischen Erkrankungen.
Da Lektine, die eine Autoimmunreaktion auslösen, in einer Reihe von - oft unverdächtigen - Lebensmitteln enthalten sind, ist es sinnvoll, die Einnahme von CBD-Öl mit einer entzündungshemmenden Diät zu kombinieren, die den Verzicht auf alle Lebensmittel beinhaltet, die zur Autoimmunreaktion beitragen. In anderen Fällen müssen Entgiftungsprotokolle durchgeführt werden, um den Körper von den schädlichen Molekülen zu befreien, die den Antikörperangriff auf die eigenen Organe und das eigene Gewebe nähren.
Da rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung ist, können auch unsere weiterführenden Informationen zu Autoimmunerkrankungen und CBD hilfreich sein.
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