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CBD für Hunde und Katzen? Vorteile, Dosierung und Kontraindikationen

26 Februar 2026 um 1:59 p.m.
Lesezeit: 5 min

Bei einer Konferenz der American Holistic Veterinary Medical Association in Reno, Nevada – einem Zusammenschluss von Tierärzten, die ihren Berufsstand durch Innovation und Weiterbildung voranbringen wollen – sprachen zwei Ärzte über die Rolle von CBD für Haustiere.

Die beiden Ärzte, aus deren Vorträgen wir hier auszugsweise berichten, sind Gary Richter und Trina Hazzah, Mitgründer der Veterinary Cannabis Society (VCS). Dieser Verband bringt Tierärzte, Tierhalter und Cannabis-Hersteller zusammen, um sichere und wirksame Anwendungsmöglichkeiten von Cannabis für Tiere zu erarbeiten. Mit einem Wort: Das Ziel des Verbands ist es, die Unklarheiten und Widersprüche zu beseitigen, die im Bereich der veterinärmedizinischen Cannabis-Anwendung nach wie vor bestehen.

Wie Dr. Gary Richter zu Beginn seines Vortrags erläuterte, arbeiten sie „eng mit Behörden und Gesetzgebern zusammen, um die zahlreichen rechtlichen Hürden aus dem Weg zu räumen, vor denen der tierärztliche Berufsstand im Umgang mit Cannabis derzeit steht. Das gilt sowohl für CBD-Produkte auf Hanfbasis als auch für Produkte mit höherem THC-Gehalt.“

Auch wir haben uns an dieser Stelle bereits mehrfach mit den therapeutischen Wirkungen von CBD-Öl bei Tieren beschäftigt. CBD ist eine nicht psychoaktive, nicht abhängig machende Substanz, die bei Entzündungen, Schmerzen, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Herzproblemen und Angstzuständen eingesetzt wird.

Doch schauen wir uns an, was die beiden Ärzte zum Thema CBD für Haustiere zu sagen haben. Weiter unten stellen wir außerdem unser speziell für Tiere entwickeltes CBD-Öl vor – ein zugelassenes Veterinärprodukt.

CBD-Öle für Haustiere

Ist THC für Hunde und Katzen giftig?

Eine der ersten Fragen aus dem Publikum lautete sinngemäß: „Ich dachte, man dürfe Hunden und Katzen kein THC geben, weil es für sie giftig ist.“

Cbd öl für hunde

Dr. Trina Hazzah antwortete darauf:

„Richtig dosiert kann THC außerordentlich wirksam sein. Als Onkologin habe ich viele meiner Krebspatienten mit sehr hohen THC-Dosen behandelt – manchmal 30 oder mehr Milligramm zweimal täglich. Das klingt verrückt, ich weiß. Manche Menschen würden bei einer solchen Dosis eine ganze Woche lang schlafen. Tierpatienten schrittweise an solch hohe Dosen heranzuführen, ist eine echte Kunst. Nicht jedes Tier verträgt dieselbe Dosis oder dasselbe Verabreichungsschema. Wenn wir die Dosis über längere Zeit steigern, werden die CB1-Rezeptoren internalisiert und es baut sich eine Toleranz auf. Mit der richtigen fachärztlichen Begleitung ist es also durchaus möglich, ein Tier behutsam an höhere THC-Mengen zu gewöhnen.“

Wenn Sie mehr über die richtige Dosierung für Ihr Tier erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen unsere einschlägigen Artikel – und natürlich immer zuerst die Rücksprache mit Ihrem Tierarzt:

Wie viele Tropfen CBD-Öl sollte ich meiner Katze geben?

Hilft Cannabis bei der Behandlung von Anfällen?

Eine der bekanntesten Eigenschaften von CBD ist seine krampflösende Wirkung. Auf der Konferenz wurde genau dazu eine Frage gestellt: Kann Cannabis bei der Behandlung von Anfällen bei Hunden und Katzen helfen?

Wiederum war es Dr. Hazzah, die antwortete:

„Es gibt Hinweise darauf, dass THC bei Anfällen durchaus wirksam sein kann – vor allem, weil es bei Bindung an den CB1-Rezeptor die übermäßige Glutamatausschüttung hemmt. Der Großteil der Forschung wurde jedoch mit CBD-dominanten Produkten oder CBD-Isolaten durchgeführt, die sich gegen Anfälle als sehr wirksam erwiesen haben. Wird THC überhaupt eingesetzt, dann in der Regel nur in geringen Mengen. Hinzu kommt der sogenannte Entourage-Effekt: Er beschreibt die Synergie aller Cannabinoide, Terpene und Flavonoide eines Produkts. Einige Cannabinoide und bestimmte Terpene wirken nachweislich beruhigend auf das Nervensystem und zeigen darüber hinaus krampflösende Eigenschaften.“

Sie fügte hinzu: „Es gibt eine randomisierte klinische Studie, der zufolge epileptische Hunde, die ein CBD-dominantes Hanfprodukt erhalten hatten, im Vergleich zur Placebogruppe seltener Anfälle bekamen.“

Auch Dr. Richter meldete sich zu Wort:

„Ich habe Patienten, die Antiepileptika nehmen, und andere, die ausschließlich auf Cannabis, Kräuter, Akupunktur und Ähnliches setzen. Klar ist: Jeder Patient mit Anfällen ist ein Einzelfall – und das gilt genauso für seine Reaktion auf die Behandlung.“

Welche Rolle spielen die Cannabinoidsäuren?

Eine etwas technischere Frage aus dem Publikum lautete: Worin unterscheiden sich Wirksamkeit und Nutzen von THC und THCA einerseits sowie CBD und CBDA andererseits?

Da es sich um ein fachspezifisches Thema handelt, geben wir hier vollständig die Antwort von Dr. Hazzah wieder:

„Ich möchte zunächst ein paar Begriffe klären. Ein CBD-dominantes Produkt enthält mehr CBD als THC – und zwar gewöhnlich in beträchtlichen Mengen. Wenn ich von einem hohen Verhältnis spreche, meine ich üblicherweise 20 : 1 oder 30 : 1, also 20 bzw. 30 Teile CBD auf einen Teil THC. Solche Produkte werden in der Regel bei Anfällen, bestimmten Krebserkrankungen, Angstzuständen, Entzündungen und Arthritis eingesetzt, die leicht bis mittelschwer verlaufen können. CBD hat über 65 molekulare Zielstrukturen im Körper und bindet damit nicht nur – wie THC – an CB1- und CB2-Rezeptoren, sondern spricht eine Vielzahl weiterer Rezeptoren an. Genau das erklärt, warum Hanfprodukte so überzeugend wirken und bei Arthrose sowie Anfällen bei Hunden gute Ergebnisse zeigen.“

„Kürzlich wurde eine veterinärmedizinische Zellkulturstudie zu Krebs beim Hund veröffentlicht. Im direkten Vergleich zeigte CBD gegenüber fünf verschiedenen Tumorzelllinien eine stärkere antitumorale Wirkung als CBDA. Allerdings handelt es sich um In-vitro-Daten aus der Petrischale – keine Ergebnisse aus echten Patienten. Darüber hinaus gibt es Studien zu THCA, dem antiemetische, krampflösende und entzündungshemmende Eigenschaften nachgewiesen wurden. Besonders interessant ist seine entzündungshemmende Wirkung, die sich von der des CBDA abhebt: CBDA entfaltet nämlich nur eine begrenzte entzündungshemmende Aktivität.“

Abschließend bemerkte die Ärztin: „CBG (Cannabigerol) gilt derzeit als das Trendcannabinoid schlechthin.“

Dieser Ansicht ist sie allerdings nicht. „CBGA ist die Mutter aller Cannabinoide“, erklärte sie. „CBG ist ein ganz besonderes Molekül mit ausgeprägten antitumoralen Eigenschaften – genau darin liegt für mich sein größtes Potenzial. Außerdem wirkt CBG muskelentspannend. Bei Tieren, die schmerzbedingt unter Muskelverspannungen leiden oder an Urethritis erkrankt sind, könnte es sich als äußerst wertvolle Substanz erweisen.“

Gibt es Unterschiede bei der Behandlung von Hunden und Katzen?

Diese Frage stellen sich viele Tierhalter. CBD-Öl wird häufig als wirksames Mittel zur Behandlung verschiedenster Beschwerden und Erkrankungen bei Haustieren genannt. Doch Tiere sind nun mal nicht alle gleich.

Katze mit CBD-Öl für Haustiere in einer realistischen Studioaufnahme auf hellem Hintergrund.

Dr. Richter erklärte dazu:

„Ich denke, der einzige wesentliche Unterschied beim Einsatz von Cannabis bei Katzen gegenüber Hunden besteht darin, dass Hunde eine sehr spezifische Form der THC-Vergiftung zeigen können: die statische Ataxie. Bei Katzen tritt dieses Bild nicht auf. Aus bisher unbekannten Gründen haben Hunde eine deutlich höhere Dichte an CB1-Rezeptoren im Hirnstamm als Menschen und Katzen. Katzen können sich zwar ebenfalls an THC vergiften, die Symptome äußern sich jedoch anders.“

Er ergänzte, dass er in seiner jahrelangen Praxis sehr gute Erfahrungen mit Katzen gemacht hat und der Meinung ist, dass sie damit gut zurechtkommen. Abschließend betonte er: „Wenn man die richtige Zubereitung wählt – bei flüssigen Produkten genügen ein oder zwei Tropfen, da die Konzentration recht hoch ist –, wirkt es ausgezeichnet und wird sehr gut vertragen.“

Die Wissenschaft macht also große Fortschritte im Bereich Cannabis – und insbesondere beim Einsatz von CBD für Haustiere. Die bisherigen Ergebnisse sind ausgesprochen vielversprechend, und wir dürfen gespannt sein, was die Forschung in den nächsten Jahren noch ans Licht bringen wird.

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Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie CBD das Wohlbefinden Ihres Hundes oder Ihrer Katze unterstützen kann? Dann empfehlen wir Ihnen diese Artikel:

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