Kennst du dieses Gefühl, wenn du an einer Weggabelung stehst und nicht weißt, welchen Weg du einschlagen sollst?
Manchmal passiert das bei kleinen Dingen, zum Beispiel wenn man sich morgens zwischen einem Cappuccino und einem Tee entscheiden muss. Ein Italiener wählt fast immer den Cappuccino!
Andere Male betrifft die Entscheidung etwas ungewöhnlichere Themen, etwa die Frage, ob man CBD-Bonbons oder CBD-Öl kaufen sollte.
In Germany wird die Sache noch komplizierter: Wir wissen, dass solche Artikel online verkauft werden dürfen, aber nicht zur oralen Einnahme bestimmt sind.
Klingt komisch, ist aber so – zumindest nach deutschem Recht.
In diesem Artikel möchten wir euch zwei Cannabidiol-Produkte vorstellen: CBD-Fruchtgummis und CBD-Öl.
Wir betrachten Vorteile und Nachteile, gesetzliche Aspekte, Alltagsfragen und praktische Hinweise, damit jeder eine klare Vorstellung bekommt und entspannt entscheiden kann.
Was ist CBD und warum spricht man so viel darüber?
Wenn man über Cannabidiol spricht, denken viele sofort an etwas, das die Psyche verändert.
Wir müssen jedoch gleich zu Beginn etwas klarstellen: CBD ist etwas anderes als THC.
THC ist das psychoaktive Cannabinoid der Hanfpflanze, während CBD keine psychoaktiven Effekte hat und weder Rausch noch Euphorie erzeugt.
Stattdessen kann CBD zu einer ausgewogenen Entspannung beitragen, zu einem Gefühl von Wohlbefinden und in manchen Situationen dabei helfen, Spannungszustände zu reduzieren.
Da wir in Italien leben, ist es wichtig zu wissen, dass Produkte aus Industriehanf verkauft werden dürfen.
Die Verwendung von CBD als Nahrungsergänzungsmittel oder für den persönlichen Konsum ist jedoch verboten. Einzige Ausnahme: Öle und Mehle, die aus Samen gewonnen werden.
Trotzdem ist das Interesse an CBD in den letzten Jahren enorm gewachsen.
Vielleicht, weil viele Menschen positive Erfahrungen gemacht haben oder weil es eine natürliche Möglichkeit ist, sich um sich selbst zu kümmern. Fakt ist: Der Markt ist voller Angebote. Es gibt Bonbons, Kosmetika, Öle und viele weitere Produkte.
CBD-Fruchtgummis



Was sind CBD-Gummies und warum ziehen sie Aufmerksamkeit auf sich?
CBD-Fruchtgummis sind im Grunde normale weiche Bonbons, die eine bestimmte Konzentration an Cannabidiol enthalten. Sie haben oft attraktive Formen und Geschmacksrichtungen, mit Fruchtaromen oder tropischen Mischungen.
In den USA werden sie häufig von Personen gekauft, die den Geschmack von Öl nicht mögen. Manche finden den erdigen Nachgeschmack von Hanfextrakten unangenehm. Der Geschmack hängt sehr stark vom Trägeröl ab. MCT-Öl – das wir in unseren Produkten verwenden – ist neutral. Bei Bonbons spielt der Geschmack jedoch eine geringere Rolle, da fruchtige oder süße Aromen den Hanfgeschmack gut überdecken.
Dosierung und Wirkeintritt von CBD-Bonbons
Ein Vorteil von CBD-Bonbons besteht darin, dass jedes Stück eine genau definierte Menge CBD enthält. Wenn auf der Verpackung steht, dass ein Fruchtgummi 5 oder 10 mg CBD enthält, wissen wir exakt, wie viel wir einnehmen. Man muss keine Tropfen zählen oder Milliliter abmessen.
Andererseits muss auch die Aufnahmezeit berücksichtigt werden. Da Bonbons verdaut werden, gelangt das Cannabidiol erst nach einer gewissen Zeit in den Blutkreislauf – in der Regel zwischen 30 Minuten und zwei Stunden.
Die Wirkung ist also nicht sofort spürbar. Deshalb verwenden Forscher in wissenschaftlichen Studien bevorzugt CBD-Öl, da es schneller aufgenommen wird und die Effekte nahezu sofort eintreten. Bei CBD-Bonbons braucht man etwas Geduld.
Vor- und Nachteile von CBD-Bonbons
Pro
- Sie schmecken angenehm und überdecken das Hanfaroma.
- CBD-Bonbons können problemlos überall mitgenommen werden.
Contra
- Die Wirkung setzt nicht sofort ein; man muss die Verdauung abwarten.
- Viele enthalten zusätzlichen Zucker, was für Personen mit diätetischen Einschränkungen relevant sein kann.
- Der Preis pro mg Cannabidiol ist oft etwas höher als bei anderen Formaten.
- Sie entsprechen nicht der aktuellen Gesetzgebung, da die orale Einnahme von CBD derzeit nicht vorgesehen ist.
CBD-Öl
Was bedeutet CBD-Öl?
Wenn wir über CBD-Öl sprechen, meinen wir einen Cannabidiol-Extrakt, der in einem Trägeröl verdünnt ist, meist Kokosöl oder Hanfsamenöl. Dadurch lässt es sich leichter einnehmen (mittels Pipette) und individuell dosieren.
Wie Bonbons wird auch CBD-Öl in Italien in vielen Shops verkauft, allerdings ist die tatsächliche Einnahme für Wohlbefinden oder Ergänzung derzeit nicht gestattet. Online berichten jedoch viele Menschen, dass sie es täglich verwenden.
Es entsteht daher eine Verwirrung zwischen dem, was verkauft werden darf, und dem, was tatsächlich genutzt werden könnte. Eine klarere Regulierung durch den Staat oder die EU wäre notwendig.
Derzeit läuft ein Novel-Food-Antrag, um CBD-Öl in der gesamten EU als Nahrungsergänzungsmittel zuzulassen.
Dieses Verfahren erfordert wissenschaftliche Studien, um die Sicherheit des Produkts zu gewährleisten. Es sollte bald abgeschlossen sein. Danach könnte CBD-Öl offiziell zur oralen Einnahme verkauft werden. Die Zulassung erhalten jedoch nur jene Unternehmen, die die notwendigen Studien und Unterlagen einreichen – darunter auch unseres.
Anwendungsmethode von CBD-Öl
CBD-Öl wird normalerweise sublingual oder topisch angewendet: Einige Tropfen unter die Zunge geben, 60 Sekunden warten und dann schlucken, oder direkt auf die Haut auftragen. Dies ist die Methode, die in wissenschaftlichen Studien am häufigsten genutzt wird. Sie ermöglicht eine schnellere Aufnahme als bei Bonbons, da das Cannabidiol schneller in den Blutkreislauf gelangt.
In einigen klinischen Studien mit Kindern mischten Ärzte das Öl mit Getränken oder Lebensmitteln, um den Geschmack zu überdecken. Der Nachteil: Die Aufnahme verlangsamt sich etwas – ähnlich wie bei Bonbons.
Vor- und Nachteile von CBD-Öl
Vorteile
- Schnellere Aufnahme bei sublingualer Anwendung.
- Individuell anpassbare Dosierung: Die Tropfenmenge kann frei gewählt werden, zudem gibt es verschiedene Konzentrationen.
- Ärzte bevorzugen es gegenüber Fruchtgummis.
- Vollständig legal, da es als Kosmetikprodukt klassifiziert ist.
Nachteile
- Der Hanfgeschmack kann als unangenehm empfunden werden.









